2. Dezember

ferre

Unser zweites Bier ist ein Quadrupel, von der

 noch sehr jungen Brauerei Maenhout aus Pittem, in der Nähe von Roeselaere. Im Jahr 2009 gestartet, mussten sie schon in diesem Jahr umziehen, da die Kapazitäten nicht mehr ausreichten. Der Braumeister Thijs ist eigentlich gelernter IT’ler, hat sich dann aber zusammen mit seiner Frau an dieses Abenteuer gewagt.

Bei diesem Bier hat mich vorallem die Geschichte zum Namen fasziniert. Hier geht es um Ferdinand Verbiest, der in Pittem im Jahre 1623 geboren wurde. In der flämischen Version von „De grootste Belg“ wurde er auf Platz 79 gewählt. Ein Beweis, dass man durch Bier auch seine Heimat und deren Geschichte kennenlernen kann.

Das Bier ist vom Stil her ein Quadrupel, hier wird also die vierfache Menge an Malz verwendet, im Vergleich zu einem Blonden oder weniger starken Bier. Pro Hektoliter sprechen wir hier von mindestens 70kg Malz, abhängig vom Rezept. Das Ferre hat einen Alkoholgehalt von 10%, das richtige für kalte Wintertage. Im Geschmack findet man Karamell und geröstetes Malz, getrocknete Früchte bei leichter Kohlensäure und einem leicht bitteren Nachgeschmack. Hier gilt auch wie gestern das Gebot die Flasche stehend zu lagern und bei 10-15 °C aus einem Kelch zu trinken.

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